Sizilien
Sizilien ist reich an beeindruckenden Landschaften und Kulturdenkmälern, weshalb die größte Mittelmeerinsel bereits seit dem 18. Jahrhundert ein klassisches Reiseziel sonnen- und bildungshungriger Besucher aus dem Norden ist (z. B. Goethes „Italienische Reise”). Im Osten dominiert der Ätna (3.340 m), einer der größten und aktivsten Vulkane Europas, das Landschaftsbild. Die sich im Frühjahr in einen üppig-blühenden Garten verwandelnde süd¬italienische Insel besitzt auch eine außerordentlich große Palette an mediterranen, teilweise nur hier vorkommenden Pflanzenarten. Im Schnittpunkt zwischen Europa und Afrika im Zentrum des Mittelmeeres gelegen, wurde Sizilien aufgrund seiner exponierten Lage jahrtausendelang zum begehrten Eroberungsziel und zum Schmelztiegel unzähliger Völker des Okzidents und des Orients.
Nirgendwo außerhalb des griechischen Kernlandes zeugen die prächtigen dorischen Tempel- und Theateranlagen von der Hochblüte der altgriechischen Kultur wie in Agrigent, Selinunt und Taormina. Die römischen Patrizier, die Sizilien zu ihrer Kornkammer machten, ließen üppig mit Mosaiken geschmückte Villen errichten; später hinterließen die Sarazenen und insbesondere die Normannen mit ihren Domen und Kreuzgängen in Palermo, Monreale und Cefalú ihre faszinierenden Werke einer für Europa einzigartigen Kultursynthese.
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