Vom 17. Januar bis zum 14. Februar 2026 zeigt der Kunstraum hase29 die Fotoausstellung „SHAME – European Stories“. Die Ausstellung ist Teil der „Justice Initiative“, einer europaweiten Kampagne, die sich für den Schutz von Kindern und ihren Rechten einsetzt. Das Projekt wurde gefördert durch die Schweizer Guido Fluri Stiftung und in Kooperation mit dem Verein UMSTEUERN! Robin Sisterhood e.V. sowie dem Diözesanmuseum des Bistums Osnabrück umgesetzt.
Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen eindrucksvolle Porträts des italienischen Fotografen Simone Padovani. Die Fotografien und Texte erzählen von erlebtem Missbrauch und von dem Leben danach. Die Erfahrungen dieser Menschen helfen uns zu verstehen, dass sexualisierte Gewalt überall passieren kann und dass daraus die gesellschaftliche und individuelle Verantwortung zur Prävention erwächst.
Diesen ebenso herausfordernden wie berührenden Erfahrungsberichten verleiht die Ausstellung in Osnabrück und darüber hinaus Sichtbarkeit, und schließt damit eine Lücke, die durch die Absage des Theaterstücks „Ödipus Exzellenz“ entstanden ist.
Das Geschehen sexualisierter Gewalt lässt sich ich nicht reduzieren auf einen kriminalistischen Tatbestand. Es geht auch um die Zerstörung einer Beziehung, denn mein Erzieher war vorher eine Vertrauensperson. Es geht um die zurückbleibende Orientierungslosigkeit, nachdem die stets propagierten Werte in dem Heranwachsenden verraten und sabotiert waren. Es geht um Brüche in der Bildungsbiografie. All dies und mehr wird überdeckt, wenn wir nur den justitiablen Anteil der Tat und des Täters in den Blick nehmen. Warum ist unsere Gesellschaft so wenig berührt davon?
– Karl Haucke (UMSTEUERN! Robin Sisterhood e.V.)
Öffnungszeiten
Mi / Do / Fr 14 – 18 Uhr
Sa 11 - 15 Uhr
Sonderöffnungszeiten an ausgewählten Sonntagen
Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen eindrucksvolle Porträts des italienischen Fotografen Simone Padovani. Die Fotografien und Texte erzählen von erlebtem Missbrauch und von dem Leben danach. Die Erfahrungen dieser Menschen helfen uns zu verstehen, dass sexualisierte Gewalt überall passieren kann und dass daraus die gesellschaftliche und individuelle Verantwortung zur Prävention erwächst.
Diesen ebenso herausfordernden wie berührenden Erfahrungsberichten verleiht die Ausstellung in Osnabrück und darüber hinaus Sichtbarkeit, und schließt damit eine Lücke, die durch die Absage des Theaterstücks „Ödipus Exzellenz“ entstanden ist.
Das Geschehen sexualisierter Gewalt lässt sich ich nicht reduzieren auf einen kriminalistischen Tatbestand. Es geht auch um die Zerstörung einer Beziehung, denn mein Erzieher war vorher eine Vertrauensperson. Es geht um die zurückbleibende Orientierungslosigkeit, nachdem die stets propagierten Werte in dem Heranwachsenden verraten und sabotiert waren. Es geht um Brüche in der Bildungsbiografie. All dies und mehr wird überdeckt, wenn wir nur den justitiablen Anteil der Tat und des Täters in den Blick nehmen. Warum ist unsere Gesellschaft so wenig berührt davon?
– Karl Haucke (UMSTEUERN! Robin Sisterhood e.V.)
Öffnungszeiten
Mi / Do / Fr 14 – 18 Uhr
Sa 11 - 15 Uhr
Sonderöffnungszeiten an ausgewählten Sonntagen
Terminübersicht
Gut zu wissen
Preisinformationen
Eintritt frei
Veranstalter
hase29 Gesellschaft für zeitgenoessische Kunst
Hasestraße 29/30
49074 Osnabrück
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