Das Volk, das es nie gab
In seinem schwungvoll, mitreißend und pointiert geschriebenen Sachbuch-Bestseller „Die wahre Geschichte der Germanen" wendet sich Karl Banghard gegen eine romantisierende nationalistische Germanentümelei. Er enthüllt unter anderem, auf wen die Bezeichnung Germanen ursprünglich zurückgeht und legt dar, warum Arminius und seine Zeitgenossen wohl eher missmutig reagiert hätten, wären sie als „Germanen" angesprochen worden.
Der Begriff ist griffig und wird politisch vereinnahmt, täuscht aber darüber hinweg, dass es eine Nation oder ein Volk dieses Namens nie gab. Arminius, der eine Schlacht gegen die Römer gewann, war Cherusker. Seine Leistung bestand gerade darin, Marser, Chatten, Angrivarier, Brukterer zu Alliierten gemacht zu haben.
Weil die unter dem Sammelbegriff Germanen erfassten Stämme häufig in Bewegung waren, vergleicht Banghard seine Darstellung mit einem Roadmovie. Es führt uns nach Bayern, Polen, Norwegen, England, in die Niederlande. Und natürlich ins Osnabrücker Land nach Kalkriese.
Banghard ist Prähistoriker. Unter seiner Leitung entstanden die erste Rekonstruktion eines Pfahlbaus der deutschen Nachkriegszeit, der Freilichtbereich des Federseemuseums Bad Buchau, der Bau der Holzburg Kanzach. Seit 2002 leitet er das Archäologische Freilichtmuseum Oerlinghausen.
Die Literaturreihe „Die Lese-Rampe" wird gefördert von der Stadt Osnabrück und vom Landschaftsverband Osnabrücker Land mit Mitteln des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur.
Veranstaltung:
„Die Lese-Rampe": Karl Banghard liest aus seinem Sachbuch-Bestseller „Die wahre Geschichte der Germanen"
Termin: 13.3.2026
Beginn; 20:00 Uhr
Ort: Unikeller, Neuer Graben 29, Osnabrück (Schloss-Gewölbe)
Eintritt: frei (Spenden sind willkommen)
Reservierungen und Anmeldung für den Newsletter: lese-rampe@gmx.de
In seinem schwungvoll, mitreißend und pointiert geschriebenen Sachbuch-Bestseller „Die wahre Geschichte der Germanen" wendet sich Karl Banghard gegen eine romantisierende nationalistische Germanentümelei. Er enthüllt unter anderem, auf wen die Bezeichnung Germanen ursprünglich zurückgeht und legt dar, warum Arminius und seine Zeitgenossen wohl eher missmutig reagiert hätten, wären sie als „Germanen" angesprochen worden.
Der Begriff ist griffig und wird politisch vereinnahmt, täuscht aber darüber hinweg, dass es eine Nation oder ein Volk dieses Namens nie gab. Arminius, der eine Schlacht gegen die Römer gewann, war Cherusker. Seine Leistung bestand gerade darin, Marser, Chatten, Angrivarier, Brukterer zu Alliierten gemacht zu haben.
Weil die unter dem Sammelbegriff Germanen erfassten Stämme häufig in Bewegung waren, vergleicht Banghard seine Darstellung mit einem Roadmovie. Es führt uns nach Bayern, Polen, Norwegen, England, in die Niederlande. Und natürlich ins Osnabrücker Land nach Kalkriese.
Banghard ist Prähistoriker. Unter seiner Leitung entstanden die erste Rekonstruktion eines Pfahlbaus der deutschen Nachkriegszeit, der Freilichtbereich des Federseemuseums Bad Buchau, der Bau der Holzburg Kanzach. Seit 2002 leitet er das Archäologische Freilichtmuseum Oerlinghausen.
Die Literaturreihe „Die Lese-Rampe" wird gefördert von der Stadt Osnabrück und vom Landschaftsverband Osnabrücker Land mit Mitteln des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur.
Veranstaltung:
„Die Lese-Rampe": Karl Banghard liest aus seinem Sachbuch-Bestseller „Die wahre Geschichte der Germanen"
Termin: 13.3.2026
Beginn; 20:00 Uhr
Ort: Unikeller, Neuer Graben 29, Osnabrück (Schloss-Gewölbe)
Eintritt: frei (Spenden sind willkommen)
Reservierungen und Anmeldung für den Newsletter: lese-rampe@gmx.de
Terminübersicht
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Eignung
Zielgruppe Erwachsene
Zielgruppe Senioren
Preisinformationen
Eintritt: frei (Spenden sind willkommen)
Reservierungen und Anmeldung für den Newsletter: lese-rampe@gmx.de
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