Antijüdische Bildpropaganda im Mittelalter
Am Beispiel der spätmittelalterlichen jüdischen Gemeinde in Osnabrück richtet der Vortrag den Blick auf die mittelalterlichen Ursprünge antijüdischer Denkmuster und ihre lange, bis in die Gegenwart reichende Tradition. Im Zentrum steht die Frage, wie sich diese Vorurteile in unterschiedlichen „Bildern“ manifestieren.
Thematisiert werden dabei sowohl konkrete Bilder und Skulpturen als auch sprachliche Bilder in Form von Metaphern, die bestimmte Vorstellungen prägen und weitertragen. Darüber hinaus geht es um Vorurteile als „Bilder im Kopf“, die sich etwa in Argwohn gegenüber dem Fremden oder im Misstrauen gegenüber Andersartigkeit ausdrücken. Der Vortrag macht deutlich, wie mächtig diese Bildtraditionen bis heute sind und lädt zur kritischen Auseinandersetzung mit ihren historischen Ursprüngen ein.
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Veranstalter
MQ4 - Museumsquartier Osnabrück
Veranstaltungsort
MQ4 - Museumsquartier Osnabrück
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