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In 9 Tagen

Paul Leo (1893-1958) - bis 1938 lutherischer Pastor an St. Marien, dann jüdischer Emigrant

Auf einen Blick

Ausstellung vom 9.10. bis 13.11. 2022 in St. Marien:
"Religion: Evangelisch. Protestanten im Konzentrationslager Sachsenhausen 1936 bis 1945".
Zu den bekanntesten dorthin verbrachten Gefangenen gehörte Martin Niemöller. Auf mehreren Schautafeln wird sein Schicksal und das anderer Gefangener dargestellt, die aus Gründen ihres evangelischen Glaubens mit Worten oder Aktionen gegen die Ideologie der Nationalsozialisten Widerstand leisteten. Die Ausstellung ist der Beitrag von St. Marien zum Jahresprogramm zur "Woche der Brüderlichkeit", die im März dieses Jahres in Osnabrück eröffnet wurde.
Eröffnung der Ausstellung: Im Anschluss an den Gottesdienst am Sonntag, 9. Oktober, der um 10.00 Uhr in der St. Marienkirche beginnt.
 
Als weiterer Beitrag soll mit zwei Vorträgen das Schicksal eines Mannes beleuchtet werden, der in den 1930er Jahren Pastor an St. Marien war und wegen seiner jüdischen Herkunft von den Nazis aus dem Pfarramt gedrängt wurde und schließlich in die USA emigrierte. Sein Name ist Paul Leo.
Am Montag, 12. Oktober, um 18.00 Uhr
referiert Uta Schäfer-Richter zu dem Thema:
"Im Niemandsland. Christen jüdischer Herkunft im Nationalsozialismus – das Beispiel der hannoverschen Landeskirche"
 
Und am Mittwoch, 13. Oktober, um 19.30 Uhr beleuchtet Dr. Carsten Linden die Person und das Schicksal von Pastor Paul Leo.
Sein Thema:
„Paul Leo (1893-1958) - bis 1938 lutherischer Pastor an St. Marien, dann jüdischer Emigrant“.
Der Eintritt sowohl zu der Ausstellung als auch zu den beiden Vorträgen ist frei.
Alle drei Veranstaltungen werden in Kooperation mit der "Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit e.V. Osnabrück" durchgeführt.
 

Termine im Überblick

Auf der Karte

St. Marien
An der Marienkirche 11
49074 Osnabrück
Deutschland

Tel.: 0541 28393

Allgemeine Informationen

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