In 137 Tagen

Öl der Erde

Auf einen Blick

Cornwall, Ende des 19. Jahrhunderts. Auf ihrem Hof kämpft die Familie Singer Tag für Tag um das Überleben. Es mangelt an Platz, Nahrung, Wärme und an Zukunftsperspektiven. May, im dritten Monat schwanger mit ihrem ersten Kind, kommt nicht umhin, sich zu fragen, welches Leben sie ihrer Tochter wird bieten können, als plötzlich ein – im wahrsten Sinne des Wortes – Lichtblick erscheint. Das Erdöl und die damit zusammenhängende, aufblühende Industrie scheinen der Ausweg zu sein, hin zu Aufstieg, Wohlstand, Wärme und Licht: Der Beginn eines neuen Zeitalters.
#1So beginnt eine Reise durch verschiedene Länder und Generationen, in eine dystopische Zukunft, allesamt durchsickert von dem „schwarzen Gold“ und seinen Auswirkungen. Dabei wird offenbar, wie eng vermeintlich Privates und Politisches miteinander verwoben sind. Und wie der Wunsch nach Emanzipation und einem „besseren“ Leben einem kapitalistischen System in die Hände spielt, das nicht zuletzt Kolonialismus vorantreibt und damit Menschen und Umwelt schonungslos ausbeutet. Beobachtungen, die uns heute, im Angesicht der Klimakatastrophe, mehr denn je beschäftigen und die Fragen nach Alternativen aufwerfen.
Nach THE WRITER ist dies das zweite Stück der englischen Dramatikerin Ella Hickson, das am Theater Osnabrück Premiere feiern wird.#2

Termine im Überblick

Auf der Karte

Öl der Erde
Domhof 10/11
49074 Osnabrück
Deutschland

Webseite: www.theater-osnabrueck.de/spielplan-detail/?stid=235

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