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Im Fokus - Werkgespräche zu Felix Nussbaum, Max Beckmann und Karl Völker
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- Gesellschaft
- Vortrag, Diskussion, Lesung sonstige

Felix Nussbaum, Stillleben mit Maske, Handschuh und Fußball ©Yad Vashem.jpg

Felix Nussbaum, Selbstbildnis im Atelier, um 1938, Leihgabe der Niedersächsischen Sparkassenstiftung.jpg

Felix Nussbaum, Der Sturm\], 1941, Leihgabe aus Privatbesitz.jpg

Karl Völker, Gelbe Maske, 1931, Galerie Berinson, Berlin ©Nachlass Karl Völker,.jpg

Beckmann, Fastnacht, 1925\_Kunsthalle Mannheim\_Schwab.jpg

Mit der Reihe „IM FOKUS“ laden das Museumsquartier Osnabrück und der Museums- und Kunstverein Osnabrück e.V. zu Werkgesprächen ein, die zentrale Arbeiten von Felix Nussbaum, Max Beckmann und Karl Völker in den Mittelpunkt stellen.

 Ausgehend von ausgewählten Gemälden eröffnen die Veranstaltungen unterschiedliche Zugänge zu künstlerischen Bildwelten des 20. Jahrhunderts und fragen nach deren historischer Verortung, symbolischer Bedeutung und aktueller Relevanz. Der Eintritt ist 5 € / erm. 3 €

Im Zentrum steht die gemeinsame Betrachtung und Deutung einzelner Werke, von denen einige nur für eine begrenzte Zeit als Leihgaben für die Sonderausstellung „Felix Nussbaum. Maskeraden (22.11.26 - 4.4.27) zu Gast in Osnabrück sind. Dabei werden Fragen nach Bildsprache und Komposition ebenso aufgegriffen wie nach den biografischen und gesellschaftlichen Kontexten, in denen die Arbeiten entstanden sind.

**Termine:**
10.9. I 16 – 17:30 Uhr
»Selbstbildnis im Atelier« (Felix Nussbaum)
*Mit Andreas Kühn*

Das Selbstbildnis kann sowohl persönlich als auch politisch interpretiert werden: Der zugehaltene Mund, das verschattete Auge und das verschlossene Ohr, die schwarze Leinwand und ungeöffnete Zeichenmappe im Hintergrund des leeren Atelierraums verweisen auf den mit Arbeitsverbot belegten Künstler. Gleichzeitig vermitteln Gestik und Mimik das Entsetzen über die unweigerliche Stagnation und die fehlende künstlerische Anerkennung.

8.10. I 16 – 17:30 Uhr
»La tempête [Der Sturm]« (Felix Nussbaum)
*Mit Marco Mehring*

Kein anderes Werk von Nussbaum zeigt so deutlich die Vielfalt menschlicher Emotionen im Zusammenhang politischer Verfolgung. In „La tempête“ verdichtet er die Erfahrung von Vertreibung zu einem Sinnbild für Heimatlosigkeit und Schutzlosigkeit von Geflüchteten. Die Gesten und Gesichtsausdrücke der Figuren zeigen, wie sie auf den Sturm reagieren, der sie eng zusammendrängt: mit Ratlosigkeit, Verzweiflung, Angst, Resignation, Trauer und Mitgefühl.
 
10.12. I 16 – 17:30 Uhr
»Stillleben mit Maske, Handschuh und Fußball« (Felix Nussbaum)
*Mit Anne Sibylle Schwetter*

In Nussbaums „Stillleben mit Maske, Handschuh und Fußball“ drängt sich eine beunruhigende Atmosphäre auf. Mit aufgerissenem Auge und geöffneten Lippen richtet eine schwarze Maske ihren Blick gen Mond, der in der Ferne durch eine Zimmeröffnung die Nacht ankündigt. Ein weißer Handschuh schmiegt sich an ihr Kinn und unterstreicht ihr menschliches Antlitz mit dem Ausdruck von Bangen und suchender Verzweiflung. Doch die Maske ist von einem seltsamen Sammelsurium verschiedenster Objekte umgeben, die sich auf kunsthistorische Traditionen, populärkulturelle Bedeutungskontexte sowie persönliche Bildzeichen des Malers beziehen lassen. Im Werkgespräch suchen wir gemeinsam nach der verschlüsselten Botschaft des rätselhaften Bildes.

11.2. I 16 – 17:30 Uhr
»Fastnacht« (Max Beckmann)
*Mit Dr. Maren Koormann*

Im Mittelpunkt steht ein Hauptwerk von Max Beckmann aus der Kunsthalle Mannheim. Das Gemälde ist eine Kombination aus einem maskierten Selbstbildnis des Künstlers und einem Porträt seiner zweiten Frau Mathilde Kaulbach im Jahr ihrer Heirat. Wir sprechen über die spannungsgeladene Paardarstellung als Teil von Beckmanns „Welttheater“, über Verkleidung, Alter Egos und das sich wandelnde Geschlechterverhältnis zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

11.3. I 16 – 17:30 Uhr
»Gelbe Maske« (Karl Völker)
*Mit Adriana Martins Mota*

Drei maskenhafte Gesichter suchen unseren Blick – leer, rätselhaft und zugleich eindringlich. Karl Völkers „Gelbe Maske“ (1931) verbindet die Anziehungskraft eines Stilllebens mit einer Atmosphäre zwischen Faszination und Verstörung. Was erzählen uns diese Gesichter über Identität, Verstellung und Unsicherheit? Im Werkgespräch gehen wir der vielschichtigen Bedeutung der Maske in einer Zeit politischer und wirtschaftlicher Krisen auf den Grund. 

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Terminübersicht
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Gut zu wissen
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Preisinformationen

Der Eintritt ist 5 € / erm. 3 €

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Veranstaltungsort

MQ4 - Felix-Nussbaum-HausLotter Straße 2

49078 Osnabrück

Veranstalter

MQ4 - Museumsquartier OsnabrückLotter Straße 2

49078 Osnabrück

Organisation

Tourismusgesellschaft Osnabrücker Land mbH

Autor:in

Tourismusgesellschaft Osnabrücker Land mbHHerrenteichsstraße 17+18

49074 Osnabrück

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- Veranstaltung
    
    
    - Historie
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    - Lesung
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    - Themenführung

Veranstaltungsort

**MQ4 - Felix-Nussbaum-Haus**

Lotter Straße 2

49078 Osnabrück

Veranstalter

**MQ4 - Museumsquartier Osnabrück**

Lotter Straße 2

49078 Osnabrück