© wachstudio Fredo Gerdes

Morgen

Filmabend - Zuhause im Zentrum

Auf einen Blick

Zuhause im Zentrum - Veranstaltungsreihe zum Wohnen in Osnabrücks Innenstadt

FILMABEND IN KOOPERATION ZWISCHEN STADT OSNABRÜCK UND FILMCLUB BAUKULTUR

Dienstag, 7. Februar 2023, 19.30 Uhr
Ort: pop up arena, Neumarkt 3, warme Kleidung empfohlen

Drunter und drüber – Wie Städte nachhaltig wachsen können – Das Haus auf dem Dach
(Deutschland 2022, 44 Minuten) und

Krefeld – was nun? Die Innenstadt zwischen den vier Wällen
Dokumentarfilm von Helge Drafz und Christiane Lange (Deutschland 2022, 60 Minuten)

Die Architekturfilmreihe „Drunter und Drüber” des Bayerischen Rundfunks gibt einen Ausblick in die Stadt der Zukunft. Durch Bau- en im Bestand und Nachverdichtung haben Städte die Chance, trotz rasanten Wachstums nachhaltig zu sein und gleichzeitig lebenswert zu bleiben. Die Dokumentation porträtiert zukunftsweisende Projekte aus aller Welt. In der hier gezeigten Folge dreht sich alles um die Nachverdichtung in die Höhe: vom kleinen Dachaufbau bis zur großvolumigen Aufstockung, vom zusätzlichen Geschoss bis zum Häuschen auf dem Haus. So wird deutlich gemacht, wie qualitäts- voller Wohnraum im Zentrum entstehen kann.

Die Krefelder Innenstadt wird von vielen Bürgern der Stadt als unattraktiv und problematisch wahrgenommen. Der Leerstand von Ladenlokalen in ehemals „guten Lagen“ wie dem Ostwall oder der Königs- und Hochstraße, der unwirkliche Theaterplatz mit seinem brutalistischen Seidenweberhaus sowie die laute St. Antonstraße, die als Durchfahrtsstraße den Wallbereich in zwei Hälften teilt, gehören neben der allgemeinen Verwahrlosung zu den am häufigsten angeführten Kritikpunkten. Die ehemals gefeierten Großbauten von Horten, C&A und Schwanenmarkt überzeugen heute ebenso wenig wie das Primat des Handels zu Lasten des Wohnens. Mit dem Dokumentarfilm möchten Christiane Lange und Helge Drafz zur Debatte über die mögliche Schönheit der Krefelder Innenstadt anregen.

__ __

Dienstag, 14. Februar 2023, 19.30 Uhr
Ort: pop up arena, Neumarkt 3, warme Kleidung empfohlen


When I’m 67

Ein Dokumentarfilm von Maren Heyn über ein Wohnprojekt (Deutschland 2021, 92 Minuten)

„When I’m 67“ ist der erste deutsche Langzeitdokumentarfilm über gemeinsames Wohnens im Alter und ein Film über den besonderen

Wert von Gemeinschaft. Wie möchte ich wohnen, wenn ich alt bin? Was mache ich, wenn selbst eine einzige Treppenstufe bereits ein Hindernis ist oder ich im Alter alleine bin? Um diesen Szenarien vorzubeugen, haben sich vier befreundete Paare zusammen getan, ein altes Haus im Wiesbadener Zentrum gekauft und umgebaut. Von der ersten Besichtigung der heruntergekommenen Immobilie über den Einzug hinaus, begleitet die Kamera die Gemeinschaft über mehr als 10 Jahre, blickt hinter die Fassade des nicht enden wollen- den Umbaus, ist bei den komplizierten Gesprächen zur Finanzierung dabei und zeigt, was es bedeutet, einen Traum in die Realität umzusetzen. Die Dokumentation macht deutlich, dass die größte Heraus- forderung im Zusammenwachsen der Wohngemeinschaft besteht: Denn ein Zusammenleben kann nur funktionieren, wenn man die anderen Mitbewohnerinnen und Mitbewohner in das eigene Leben schauen lässt.

„When I‘m 67“ lässt acht Personen zu Wort kommen und gibt jeder einzelnen die Chance, ihre Sicht auf die Situationen und Konflikte darzustellen. So kommen viele der Themen zur Sprache, die es zu bedenken gilt, wenn man sich als Gemeinschaft zusammen tut, um gemeinsam zu bauen und zu leben. Der Film zeigt die gruppendynamischen Prozesse und gibt dem Zuschauenden die Möglichkeit, sich selbst in den Charakteren wieder zu finden, zu reflektieren und sich die Frage zu stellen: In was für einer Gesellschaft möchte ich leben?

__ __


Dienstag, 28. Februar 2023, 19.30 Uhr
Ort: pop up arena, Neumarkt 3, warme Kleidung empfohlen

Leben in der Stadt von morgen

Das Hansaviertel in Berlin (Deutschland 2007, 95 Minuten)

Bildnachweis: Filmszene aus „Leben in der Stadt von morgen“

1957 fand in Berlin die erste Internationale Bauausstellung nach dem Krieg statt. Zur Interbau 1957 vereinten sich die 64 weltweit bekanntesten Architekten der Klassischen Moderne, um in einem neuen Hansaviertel ihre Vorstellung einer „Stadt von morgen“ Wirklichkeit werden zu lassen. Unter ihnen Visionäre wie Le Corbusier, Oskar Niemeyer, Walter Gropius und Arne Jacobsen. Sie wollten nicht nur Wohnraum für die ausgebombte Bevölkerung schaffen, sondern mit ihrer Vision einer durchgrünten Stadtlandschaft zum Aufbau eines neuen, freiheitlichen Menschenbildes beitragen.

Der Film zeigt die Aufbruchstimmung der 50er Jahre und wie mit der Interbau 57 Bewegung in den sozialen Wohnungsbau West- Berlins gebracht wird. Er widmet sich dem Leben der heutigen Be- wohner des Hansaviertels und fragt 50 Jahre nach Entstehen nach dem Gelingen eines international gewürdigten Wohnmodells.

Findet sich der hohe, weltanschauliche Anspruch seiner Schöpfer an Fortschritt, Freiheit und Demokratie in der Lebenswirklichkeit der heutigen Bewohner wieder? Architekten der Interbau kommen zu Wort, heute noch lebende Zeitzeugen der Interbau 57 und viele der heutigen Bewohner des Viertels. Sie zeigen das Hansaviertel als spannungsreiches, lebendiges Gemeinwesen im Herzen Berlins. Auch mehr als 60 Jahre nach Entstehen des Hansaviertels ist es beeindruckend zu sehen, welche Qualitäten die Grundrisse und Ausstattungen der unterschiedlichen Wohnungen haben, aber auch, welche wichtige Rolle bis heute das Wohnumfeld spielt.

Anmeldung erforderlich unter stadtentwicklung@osnabrueck.de oder 0541/323-2307

Termine im Überblick

Auf der Karte

puq - pop up quartier
Neumarkt 3
49074 Osnabrück
Deutschland

Tel.: 05413234900
E-Mail:

Was möchten Sie als nächstes tun?

Sie benutzen offenbar den Internet Explorer von Microsoft als Webbrowser, um sich unsere Internetseite anzusehen.

Aus Gründen der Funktionalität und Sicherheit empfehlen wir dringend, einen aktuellen Webbrowser wie Firefox, Chrome, Safari, Opera oder Edge zu nutzen. Der Internet Explorer zeigt nicht alle Inhalte unserer Internetseite korrekt an und bietet nicht alle ihre Funktionen.