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In 13 Tagen

Feldbahn am Piesberg

Auf einen Blick

Feldbahn am Piesberg fährt wieder – aber mit Maskenpflicht

Endlich: Nach der langen, durch Corona bedingten Zwangspause nimmt der ehrenamtlich tätige „Verein Feldbahn Piesberg Osnabrück e.V.“ seinen beliebten öffentlichen Fahrbetrieb am Piesberg wieder auf. Allerdings unter der Bedingung für Besucher und Fahrgäste, auf allen Bahnhöfen und auf den Zügen FFP2 oder mindestens medizinische Masken zu tragen. Dies gilt besonders auf den Personenbeförderungswagen, da man eng beieinander sitzt und 1,5 m Abstände nicht eingehalten werden können. Los geht es am Sonntag, den 3. April um 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr und hoffentlich danach bis einschließlich Oktober jeden ersten und dritten Sonntag im Monat. Halt! Mit einer Ausnahme: Der zweite Fahrtag im April ist nicht der Ostersonntag, sondern der 18. April, der Ostermontag. Wie seit Jahren können Fahrgäste am „Bahnhof am Haseschacht“ eine Fahrkarte lösen und auf den Zug in Richtung Südstieg klettern, von dort direkt zurückfahren oder über einen Serpentinenweg oder die steile „Erdzeitaltertreppe“ zur Aussichtsplattform auf dem Piesberg hinauf wandern und die grandiose Aussicht auf die Stadt, das Umland und vor allem in den riesigen Steinbruch hinein genießen. In diesem Jahr gibt es noch ein weiteres lohnendes Ziel und neue Wandermöglichkeiten. Die neue Nordtrasse der Feldbahn bis zum „Bahnhof am Stüveschacht“ wurde im letzten Sommer fertiggestellt. Start für diese Strecke ist ebenfalls der „Bahnhof am Haseschacht“. Die Reise beginnt mit der Fahrt durch das Betriebsgelände des Vereins und führt dann in westlicher Richtung ein Stück am Fürstenauer Weg entlang. Bald klettert die Feldbahn mit ihrer erlaubten Steigleistung von bis zu 3% Richtung Norden den Schienenstrang hinauf. Unterhalb des Wasserwerks Hollage geht die Fahrt weiter zwischen Gabionenwänden, die die Hänge stützen. Am Ende der Gabionenanlage öffnet sich ein kurzer Blick auf Teile des aktiven Steinbruchs und die Felsrippe mit den Windrädern. Wer schnell genug ist, es ist ein Foto wert. Danach fährt der Zug weiter in Richtung Norden durch eine Waldstrecke und über den Abschnitt einer alten Feldbahntrasse entlang der Steinbruchkante eines ehemaligen Steinabbaugebietes. Vom Zug aus ist der Grund des alten Steinbruchs hinter dem Sicherungszaun nicht zu sehen, denn dort geht es locker 30 m in die Tiefe. Weiter geht die Fahrt am Biotop und Naturdenkmal „Altsteinbruch“ vorbei und endet schließlich am „Bahnhof am Stüveschacht“. Auch hier gilt: Entweder auf dem Zug sitzen bleiben und sofort zurückfahren oder aussteigen und wandern. Im Bahnhof kann man direkt von oben die Reste einer alten Ladeschurre zum Beladen von LKW bestaunen. Vom Bahnhof aus führt ein Weg zum restaurierten Stüveschachtgebäude aus Kohlebergbauzeiten. Hier werden an den öffentlichen Fahrtagen der Feldbahn von 10.00 bis 17.00 Uhr Führungen vom „Förderverein Stüveschacht e.V.“ rund um die Geschichte des Gebäudes angeboten. Wer möchte, kann von da aus weiter um den Berg herum wandern, um dann von Norden auf die Felsrippe mit Aussichtsplattform zu gelangen. Von hier aus ist es nur eine kurze Strecke über die „Erdzeitaltertreppe“ hinab bis zum „Bahnhof am Südstieg“. Von dort fährt dann wieder die Feldbahn zum Ausgangspunkt, dem „Bahnhof am Haseschacht“ zurück. Es gibt also jede Menge Möglichkeiten, den Natur- und Landschaftspark Piesberg mit der Feldbahn zu erkunden. Die ehrenamtlich arbeitenden Mitglieder des Vereins Feldbahn Piesberg Osnabrück e.V. freuen sich darauf, endlich wieder Fahrgäste befördern zu dürfen. Ach ja, bitte die Masken nicht vergessen mitzubringen!

Termine im Überblick

Auf der Karte

Feldbahnbahnhof am Piesberg
Fürstenauer Weg 180
49090 Osnabrück
Deutschland

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