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Es bleibt noch viel zu sagen…

Auf einen Blick

  • Osnabrück
  • Lesung

Rose Ausländer, eine sprachmächtige Zeugin des 20. Jahrhunderts, wurde 1901 in Czernowitz (Bukowina) geboren. Sie überlebte die Jahre der deutschen Besatzung 1941 bis 1944 im Getto. Dort traf sie mit Paul Celan zusammen. Beide versuchten in „Traumworten“ zu überleben. 1946 emigrierte Rose Ausländer in die USA und kehrte erst 1964 nach Europa zurück und starb 1988 in einem jüdischen Altenheim in Düsseldorf.

Ihr Werk, ein einmaliger poetischer Kosmos, umfasst ca. 3000 Gedichte und sie ist heute eine der populärsten deutschsprachigen Dichterinnen. Zentrale Motive in Rose Ausländers Werk sind die Judenverfolgung, Heimat und Exil, Dichtung als geistige Heimat, die Mahnung vor einer falschen Zukunft, die Wunder und Träume im Hier und Jetzt. In ihren Gedichten finden sich Bilder der Schönheit, des Leuchtens und der Hoffnung und so verleiht Rose Ausländer auf eine besondere Weise dem Schweren eine Leichtigkeit.

Die Veranstaltung ist kostenlos. Der gemeinnützige Verein Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit bittet um eine Spende.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Plätze sind begrenzt. Es gilt 2G und FFP2-Maskenpflicht am Platz.

Termine im Überblick

Auf der Karte

Jüdische Gemeinde
In der Barlage 41-43
49078 Osnabrück
Deutschland

Tel.: 0541 4041582

Allgemeine Informationen

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