In 16 Tagen

Antisemitismus in Kunst und Karikatur

Auf einen Blick

Vortrag von Dr. Andreas Mertin (Theologe, Kunsthistoriker, Kurator)

Was sind problematische Bilder und wie gehen wir mit ihnen um?

Mit der documenta fifteen wurde zum ersten Mal in Deutschland in einem öffentlichen Gespräch über den Antisemitismus und den israelbezogenen Antisemitismus in der Bildenden Kunst und in der Kultur allgemein gestritten. Vor allem seit dem 07. Oktober 2023 hat sich die Debatte noch verschärft. Was aber sind „antisemitische Bilder“ und auf welche Traditionen können sie zurückgreifen? Der Kulturwissenschaftler Dr. Andreas Mertin hatte schon 2023 einige der inkriminierten Werke der documenta fifteen analysiert und auf ihren antisemitischen Inhalt untersucht. Ausgehend von diesen Analysen will er in seinem Vortrag zum einen auf die Geschichte des Antisemitismus in der christlichen Kunst eingehen, die in den gegenwärtigen Bildwelten immer noch eine wichtige Rolle spielt. Dann wird er exemplarisch drei Werke der Documenta fifteen mit ihrem Problemgehalt vorstellen und schließlich einen Blick werfen auf die Karikaturen, die weltweit nach dem 07. Oktober 2023 entstanden sind. Immer geht es um die Frage: Woran erkennt man, dass ein Bild antisemitisch ist?

Vortrag von Dr. Andreas Mertin (Theologe, Kunsthistoriker, Kurator)

Dr. Andreas Mertin (*1958) ist Theologe, Kunsthistoriker und Ausstellungskurator. Er gibt das E-Zine tà katoptrizómena. Magazin für Kunst, Kultur, Theologie und Ästhetik heraus und beschäftigt sich mit dem Verhältnis von visueller Kultur und Religion. Aktuell arbeitet er zum Thema „Israelkritik in der Karikatur“.

Moderation: Dr. Hermann Queckenstedt (Direktor, Diözesanmuseum Osnabrück)

Veranstalter: hase29 in Kooperation mit der VHS Osnabrück

Der Vortrag findet statt im Rahmen des Gesamtprogramms "Israelisch-Palästinensische Perspektiven", das vom 16.02. bis zum 13.04.2024 mit Vorträgen, Filmvorführungen, Diskussionen und anderen Veranstaltungen vielfältige Perspektiven eröffnet und das Publikum dazu einlädt, sich mit der israelischen und palästinensischen Kultur auseinanderzusetzen. Mehr Informationen zum Gesamtprogramm finden sich unter https://hase29.de/perspektiven/

Veranstalter: hase29
in Kooperation mit der Deutsch-Palästinensischen Gesellschaft Osnabrück, dem Diözesanmuseum Osnabrück, dem European Media Art Festival, dem Filmfest Osnabrück, der Kunsthalle Osnabrück, dem Literaturbüro Westniedersachsen, dem Museumsquartier Osnabrück und der VHS Osnabrück

Die Kooperationspartner:innen verantworten ihre jeweiligen Veranstaltungen, jedoch nicht das Gesamtprogramm. Die Förder:innen vertreten nicht in jedem Fall die Inhalte oder Meinungen, die in den einzelnen Veranstaltungen des Programms präsentiert werden.

Wir danken allen mitwirkenden Institutionen für ihre Bereitschaft, zu einem multiperspektivischen Veranstaltungsprogramm beizutragen!

Termine im Überblick

Auf der Karte

Kunstraum Hase29
Hasestr. 29/30
49074 Osnabrück
Deutschland

Webseite: hase29.de/perspektiven

Allgemeine Informationen

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